Arbeitskreis Sanierung Ortsmitte Weisendorf

Aktuelle Themen aus dem Arbeitskreis Sanierung Ortsmitte Weisendorf

Kommentar zur „Nutzungsvereinbarung mit dem ASV zum Schulsportplatz“

Wie üblich erfuhr der Gemeinderat aus der Presse (siehe unten), dass der Schulsportplatz durch den ASV wieder genutzt werden kann. Dem Artikel war auch zu entnehmen, dass nach langen Verhandlungen endlich die Nutzungsvereinbarung durch alle Beteiligten unterschrieben wurde.

Auf meine Nachfrage an Herrn Bürgermeister Tritthart, warum diese Information nicht auch an die Gemeinderäte weitergeben wurde, antwortete er,

„Sehr geehrte Frau Schmidt,  Ihre Anfrage wundert mich schon. Der Abschluss der Nutzungsvereinbarung ist der verwaltungsmäßige Vollzug des Gemeinderatsbeschlusses vom 12.03.2012. Der Gemeinderat hatte dem gerichtlichen Vergleich vollinhaltlich zugestimmt. U.a. war darin geregelt, dass sich der ASV Weisendorf gegenüber dem Markt Weisendorf im Rahmen einer Nutzungsvereinbarung verpflichten wird, Nutzungen zu unterlassen, die gegen die Baugenehmigung in Form des Vergleiches verstoßen. Die Nutzungsvereinbarung können Sie gerne einsehen.“ (Nachtrag: während der regulären Dienstzeiten im Rathaus).

Der Gemeinderat soll – gemäß Gemeindeordung für den Freistaat Bayern – die gesamte Gemeindeverwaltung, insbesondere die Ausführung der Beschlüsse überwachen.

Bei der derzeitigen Informationspolitik ist dies nicht möglich. Soll ich für jede Einsichtnahme einen halben Tag Urlaub nehmen, damit ich während der regulären Dienstzeiten im Rathaus Unterlagen in Ruhe einsehen kann?

Gehört es nicht zu den Pflichten des Bürgermeisters die Gemeinderäte über wichtige Vorgänge, wie z. B. dieser Nutzungsvereinbarung, zu informieren? Der Gemeinderat muss wichtigen Vorgängen „vollinhaltlich“ zustimmen, die während der Sitzung vorgelesen werden, oder man nimmt sich vorher die Zeit um in der Verwaltung (und in seiner Freitzeit) Einsicht“ zu nehmen. Eine richtige Prüfung oder Diskussion dieser Vorgänge innerhalb der Fraktion sind damit überhaupt nicht möglich. Anscheinend ist das auch das Ziel solcher Aktionen. Wer keine Einzelheiten darüber weiß, der kann auch keine unangenehmen Fragen stellen! Warum wurde diese Nutzungsvereinbarung nicht dem Gemeinderat zur Verabschiedung vorgelegt? Sollen Teile der Vereinbarung nicht öffentlich diskutiert und bekannt werden? Das Thema bietet viel Raum für Spekulationen! Wer nichts zu verbergen hat, der kann doch die Vereinbarung  ruhigen Gewissens auf den Tisch bzw. den Gemeinderäten vorlegen – oder Herr Tritthart?

Karoline Schmidt


Artikel in der NN vom 30. April 2012

WEISENDORF — Seit dem Wochenende steht der Schulsportplatz wieder dem ASV und ausschließlich dem Jugendfußball zur Verfügung. Die Nutzungsvereinbarung zwischen dem Markt als Eigentümer und dem ASV ist unterschrieben. Am Samstag hat die E1-Mannschaft den Platz mit einem Punktspiel erneut in Besitz genommen.
Hart und mit Eifer haben die Elfjährigen gekämpft. Aber trotz vieler Duelle vor dem gegnerischen Tor immer wieder knapp am Kasten vorbeigeschossen. Auch das Anfeuern von mitfiebernden Müttern und Trainer half nicht, das Spiel gegen DJK-Erlangen endete enttäuschend mit 1:4 (0:2). Jugendleiter Manfred Schmidt strahlt dennoch über das ganze Gesicht. Seit den Osterferien, erzählt er, habe die Nutzungsvereinbarung beim Landratsamt gelegen. Es gab viel zu regeln und festzulegen. Jetzt hat sie der ASV unterschrieben, nachdem der Vertrag anwaltlich geprüft war, auch das Kündigungsrecht der Gemeinde, so wie es Richter Stumpf am Verwaltungsgericht Ansbach vorgeschlagen hatte, sollte sich der ASV nicht an die vereinbarten Regeln und Zeiten halten. Manfred Schmidt versichert, er werde das Geschehen auf dem Platz streng überwachen.
Jeder Jugendtrainer musste bereits die Nutzungsvereinbarung unterschreiben. Und damit bestätigen, dass er sich an die Regeln halten wird, die beispielsweise Trompeten- und Fanfarenlärm von Zuschauern während des Spiels verbieten.
Sollte ein Fußball in ein Anwohnergrundstück fallen, darf niemand eigenmächtig den Ball zurückholen, hat er verfügt, sondern nur ihn agieren lassen. Schmidt versteht sich als alleiniger Ansprechpartner für Trainer, Spieler und Anwohner. Sollte es trotz der strengen Vorschriften Ärger geben, will der Jugendleiter, dass man sich direkt an ihn wendet.
Nach der aktuellen Wiederaufnahme des Spielbetriebs will er in einigen Wochen den Kontakt zu den Anwohnern des Schulsportplatzes suchen, die sich auf einem langen gerichtlichen Weg gegen die wachsende Nutzung durch verschiedene ASV-Gruppen gewehrt hatten. Und kürzlich einem Vergleich zugunsten der Jugend zugestimmt haben. Manfred Schmidt will weiter deeskalieren und strebt deshalb mit ihnen demnächst einen „Erfahrungsaustausch“ an.
jun

2. Bürgerkaffee am 10.12.2011: „ADVENTSZAUBER“

wir laden herzlich ein zum

„ Adventszauber“ im Eiscafé Carlo

am Samstag, den 10.12.2011
von 16:00 bis 20:00 Uhr

mit

Kaffee, Glühwein, Kinderpunsch und Lebkuchen
Bratwurstweckla und Laugenbrezeln

Hannes Rossa liest um 16:30 Uhr
„Oskar und die Dame in Rosa“

zugunsten von Ronald McDonald Oase in der
Kinder- und Jugendklinik des Universitätsklinikums Erlangen


Die Handlung dreht sich um einen zehnjährigen Jungen,
der unheilbar an Krebs erkrankt ist.
Er spürt, dass es für ihn keine Heilung geben wird.
In 12 Briefen an Gott erzählt Oskar von seinem Leben
und schließlich von der Vorbereitung auf den Tod.

ab 17:30 Uhr :
Stimmungsvolle Adventsmusik
mit Karl Kaiser,
– natürlich auch zum Mitsingen!

Arbeitskreis Sanierung Ortsmitte Weisendorf

Der Arbeitskreis „Sanierung Ortsmitte Weisendorf“  traf sich im Februar 2009 zum zweiten Mal.

Nach einem Rundgang durch den Ortskern mit den zuständigen Referenten für Städtebauförderung wurden verschiedene Förderungsmöglichkeiten und Programme erläutert und die weitere Vorgehensweise festgelegt.