Monats-Archive: März 2009

Familien- und Kulturausschuss-Sitzung am 30.03.09

Tagesordnung:
1. Bericht über die Veranstaltungen der kommunalen Jugendpflege im Jahr 2008
und Bericht über die Jugendkonferenz vom 20.06.08.
(Anträge von Bündnis90/Die Grünen vom 25.01.2009)
2. Ergebnisse der Jugendbefragung 2009

Stellungnahme der BWG-Gemeinderäte zur Schulsportplatzerweiterung vom 21.03.2009

Die Stellungnahme des 2. Bürgermeisters Heinrich Süß vom 27.03.2009: ft_weisendorf_27032009

Richtigstellung: Leider ist uns ein gravierender Fehler unterlaufen. Richtig muss es heißen:
Nach Gespräch der Gemeinderäte der BWG mit den Anwohnern des Schulsportgeländes war von einigen Anwohnern, auch nach der Gemeinderatssitzung die Bereitschaft vorhanden, das Projekt unter veränderten Nutzungsbedingungen zu akzeptieren.
23.März 2009
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Sicherlich ist dies im Moment ein von allen Seiten viel diskutiertes Thema. Nach wie vor sind wir von der BWG der Meinung, das die gute Schüler- und Jugendarbeit des ASV Weisendorf unterstützt werden muss, in dem alle Fraktionen zusammen das Projekt „Schulsportplatzerweiterung“ befürworten und unterstützen. Nach Gesprächen der Gemeinderäte der BWG mit den Anwohnern des Schulsport-geländes war von deren Seite, auch nach der Gemeinderatssitzung, die Bereitschaft vorhanden, das Projekt unter veränderten Nutzungsbedingungen zu akzeptieren.

Im Erläuterungsbericht zur Sportplatzerweiterung des Bauantrages sind neben dem bisher bereits stattfindenden Schulsport und Trainings- bzw. Spielbetrieb des ASV folgende weitere Nutzungen vorgesehen:

 An den Wochentagen Montag bis Freitag bis höchstens 22.00 Uhr regelmäßige Nutzung für den Trainingsbetrieb des ASV Weisendorf, Abteilung Fußball
 Samstags bis höchstens 18.00 Uhr regelmäßige Nutzung für Schüler- und Jugendfußballspiele, gelegentlich Alt-Herren-Fußballspiele
 Sonntags innerhalb der Regelzeiten regelmäßige Nutzung für die Spiele der A- und B-Jugendmannschaft.

Diese geplante erweiterte Nutzung der Schulsportanlage führt natürlich für die Anwohner zu einer zusätzlichen erheblichen Belastung an 7 Tagen in der Woche. Es sollte doch allen Beteiligten klar sein, dass die Anwohner dieser im Bauantrag aufgeführten geplanten Nutzung nicht zustimmen können!

Den Vorstoß der Grünen, hier in Person von Herrn Bachmayer, halten wir für falsch.
Wird hier bereits 5 Jahre vor der nächsten Kommunalwahl der neue Wahlkampf eröffnet?

Das eigentliche Problem, nämlich dass die ASV-Jugend mehr und bessere Trainingsbedingungen dringend benötigen, tritt dadurch in den Hintergrund.
Durch das uneinsichtige Verhalten der CSU-Mehrheit während der Gemeinderatssitzung am 16.03.2009 ergeben sich immer mehr Fragen:

– Wer hat diese Nutzungen vorgegeben?
– Warum wird diese geplante Nutzung so vehement durchgesetzt?
– Warum ist die CSU und BM Tritthart zu keinem Kompromiss bereit?
– Wird hier ein Wahlversprechen eingelöst?
– Ist das die neue bessere Informationspolitik des Bürgermeisters gegenüber den Bürgern und Gemeinderäten?
– Auch ergeben sich Fragen zur Finanzierung und der Folgekosten der Schulsportanlage.

Zusammen, und das haben wir von der BWG bei allen Gesprächen zu diesem Thema immer wieder betont, muss eine Lösung gefunden werden, der alle Beteiligten (Anwohner, ASV, Schule und Gemeinde) zustimmen können, um die gute Jugendarbeit des ASV Weisendorf weiterhin zu gewährleisten.

Die Gemeinderäte der Bürgerlichen Wählergemeinschaft
Walter Ferbar, Günther Vogel, Karoline Schmidt 21.03.2009

Erweiterung des Schulsportplatzes – Ein Eigentor für die CSU?

siehe dazu auch den Artikel in der NN http://nn-herzogenaurach.de/artikel.asp?art=986147&kat=15

In der Gemeinderatssitzung am 16.03. stand auf der Tagesordnung die Erweiterung der Schulsportanlage, mit Zustimmung zum Bauantrag, Vergabe der weiteren Architektenleistungen und Ausschreibung der Bauarbeiten. Eigentlich eine Routineabstimmung ohne große Wortmeldungen und Diskussionen, da die Erweiterung des Sportplatzes von der großen Mehrheit im Gemeinderates (17:3) bereits bei der Sitzung im Februar beschlossen wurde. Es gab auch im Vorfeld keinerlei Unterlagen zu diesem Tagesordnungspunkt. Nachdem einige Kollegen im Gemeinderat bereits skeptisch waren, ließen sie sich den erst am Donnerstag vor der Sitzung zur Verfügung stehenden Bauantrag in der Verwaltung vorlegen und fanden einige Unstimmigkeiten, die auch den anderen Gemeinderäten der Opposition zu denken gaben.

Z. B. steht auf dem Beiblatt zum Bauantrag unter geplanter Nutzung:
Neben dem bisher bereits stattfindenden Schulsport sind folgende weitere Nutzungen vorgesehen:
1) An den Wochentagen Montag bis Freitag bis höchstens 22.00 Uhr regelmäßige Nutzung für den Trainingsbetrieb des ASV Weisendorf, Abteilung Fußball
2) Samstag bis höchstens 18.00 Uhr regelmäßige Nutzung für Schüler und Jugendfußballspiele, gelegentlich Altherren-Fußballspiele
3) Sonntags innerhalb der Regelzeiten regelmäßige Nutzung für die Spiele der A- und B-Jugendmannschaft.
Zusätzlich wurde die Installation einer Flutlichtanlage mit 6 jeweils 16 m hohen Flutlichtmasten.

Diese geplante Nutzung schreckte natürlich auch die direkten Anwohner auf. Denn mit dieser geplanten Nutzung findet an 7 Tagen in der Woche Trainings- und Spielbetrieb genau vor deren Nase statt, was eine erhebliche Lärmbelästigung besonders bei Spielen bedeutet. Der Abstand von der Spielfeldkante bis zur Häuserfassade beträgt zwischen 30 – 34 Meter.
Außerdem befürchten die Anwohner eine beträchtliche Ausweitung des Trainings- und Spielbetriebes, der dann auch in den Wintermonaten dank Flutlicht an allen Wochentagen stattfinden kann.

Bei der Sitzung am Montag versuchten verschiedene Gemeinderäte die CSU und auch Bürgermeister Tritthart zum Einlenken und zu einem Kompromiss zu bewegen. Ohne Erfolg. Bürgermeister Tritthart, der sich der Mehrheit mit CSU und UWG-BN sicher war, bestand auf der Abstimmung über den Bauantrag mit diesen geplanten Nutzungen damit das Landratsamt jetzt prüfen kann, welche Nutzung möglich ist. Danach sei man aber selbstverständlich bereit über eine geänderte Nutzung zu beraten, die auch die Belange der Anwohner berücksichtigt. Warum kann man dann nicht gleich im Vorfeld einen Schritt in diese Richtung tun, damit die Anwohner sehen, dass der Bürgermeister nicht nur das Wohl des ASV, sondern auch das Wohl der Bürger und direkten Anwohner im Auge hat? Mehrere Gemeinderäte sprachen auch mit dem Jugendleiter des ASV, der bestätigte, das diese intensive Nutzung des Schulsportplatzes von der ASV-Jugend eigentlich nicht benötigt wird. Trotzdem kein Einlenken von Seiten der CSU! Nach langen Diskussionen fand die Abstimmung – ohne Änderung des Bauantrages – mit 13 : 8 statt.

Wen- außer natürlich die Mitglieder der CSU – wundert es, dass aufgrund dieser fehlenden Bereitschaft zur Kooperation aus den Reihen der CSU, unterstützt von der UWG B-N und zwei Mitgliedern der FWW, die aufgebrachten Anwohner nun alle rechtlichen Mittel ausschöpfen wollen, um eine Einschränkung der Nutzung zu erreichen. Was vorher mit einem Kompromiss – ohne weitere Streitereien und Querelen – möglich gewesen wäre, muss jetzt evtl. auf höherer Ebene entschieden werden. Das Ergebnis ist offen und kann auch eine Einschränkung des bereits jetzt stattfindenden Trainingsbetriebes bedeuten.

Es bleibt die Frage offen, ob die CSU mit ihrer absoluten Mehrheit und der Unnachgiebigkeit in dieser Angelegenheit dem ASV und damit besonders der ASV-Jugend wirklich genutzt hat?

Wollen wir hoffen, dass doch noch ein Einlenken und eine zufriedenstellende Nutzungsvereinbarung zwischen Gemeinde, ASV und den Anwohnern möglich ist, damit die geplante Erweiterung der Schulsportanlage für die ASV-Jugend durchgeführt werden kann.

Arbeitskreis Sanierung Ortsmitte Weisendorf

Der Arbeitskreis „Sanierung Ortsmitte Weisendorf“  traf sich im Februar 2009 zum zweiten Mal.

Nach einem Rundgang durch den Ortskern mit den zuständigen Referenten für Städtebauförderung wurden verschiedene Förderungsmöglichkeiten und Programme erläutert und die weitere Vorgehensweise festgelegt.