Monats-Archive: März 2010

Aktion „Offenes Bücherregal“ im Weisendorfer Rathaus

Die ersten Bücher sind geräumt; die Aktion kann starten!

Die ersten Bücher sind einsortiert; die Aktion kann starten!

Ab 01.04.2010 startet die Marktgemeinde Weisendorf die Aktion
„Offenes Bücherregal“ im Weisendorfer Rathaus,
als Kooperation mit dem MehrGenerationenHaus Weisendorf

Das „Offene Bücherregal“ ist ein Angebot für alle Leseratten, Bücherwürmer, Bücherliebhaber, Bücherfreunde, Büchernarren jeden Alters.

Personen, die ihrer alten Bücher abgeben möchten, diese aber zu schade zum Wegwerfen finden bzw. Menschen, welche ihre Bücher anderen Bürgern kostenlos zur Verfügung stellen möchten, können die Bücher kostenlos in das offene Bücherregal stellen. Interessierte können diese wiederum kostenlos entnehmen.

Deswegen heißt es “offenes Bücherregal”:

  • während der Öffnungszeiten des Rathauses (und während der öffentlichen Gemeinderatsitzungen)
    im Rathausfoyer frei zugänglich
  • ohne Ausweis – kostenlos – für Große und Kleine

So funktioniert es:

  • Wer etwas aus dem offenen Bücherschrank herausnimmt, sollte ein anderes lesenswertes Buch wieder hineinstellen.
  • Es ist egal, ob es sich um ein Sachbuch, einen Roman oder beispielsweise ein Kinderbuch handelt
  • keine Ausleihfristen
  • zurückbringen – behalten, alles ist möglich
  • Buchspenden sind natürlich gern gesehen.
  • Als sogenannte „Schrankpaten“ fungieren Regina Baumgärtner,
    Walter Ferbar und Karoline Schmidt.

    Sie kontrollieren den Schrank und seinen Inhalt regelmäßig und
    stehen als Ansprechpartner bei Fragen und Anregungen zur Verfügung.

Wir hoffen, dass dieses Angebot von vielen Weisendorfer Bürgerinnen und Bürgern gerne genutzt wird und bedanken uns ganz herzlich für die zur Verfügung gestellten Bücher.

  • Eine große Auswahl verschiedenster Bücher warten auf den Leser!

    Eine große Auswahl verschiedenster Bücher warten auf den Leser!

Die Weisendorfer Kerwa und die bisherigen Ergebnisse!

Bei der Sitzung am 22.9.2009 wurde mit 15:4 dem Antrag der BWG-FW zugestimmt, dass der Familien- und Kulturausschuss, in dem alle Fraktionen vertreten sind, miteinander ein Konzept zur Belebung und Umgestaltung der Kirchweih erstellt. Am 9.3.2010 war es endlich soweit, der Familien- und Kulturausschuss befasste sich mit diesem Thema.

Wie sieht das Ergebnis aus:

Kollege Kreiner von der CSU wirft uns „unfairen Inhalt“ der Presseerklärung vor, zerpflückt anschließend die Vorschläge und lehnt jede weitere Zusammenarbeit zu diesem Thema ab. Falls sich Vereine einbringen wollen, würde er es aber selbstverständlich begrüßen. Der Vorschlag der BWG,  sich gemeinsam mit Vereinen an einen Tisch zu setzen und die Möglichkeiten auszuloten und evtl. Aktionen zu koordinieren wird abgelehnt. Seiner Meinung nach sind weder die Gemeindeverwaltung noch die Gemeinderäte für eine Attraktivitätssteigerung zuständig. Es ist sowieso kein Platz für weitere Aktivitäten. Die Kirchweihtage sind ausgefüllt.

Auf der einen Seite fühlt man sich angegriffen, weil die nicht vorhandene Zusammenarbeit angesprochen wird, im nächsten Satz wird eine Zusammenarbeit abgelehnt!  Die Situation erinnert stark an die GR-Sitzung im Dezember 2008 als die von der BWG vorgeschlagene Ü30-Party aller Fraktionen von Hans Kreiner in Grund und Boden geredet wurde.

Bürgermeister Tritthart sieht ebenfalls keinen direkten Handlungsbedarf, lehnt ebenfalls einen Arbeitskreis oder ein gemeinsames Treffen mit den Vereinen ab. Als einziges Zugeständnis wird im Mitteilungsblatt veröffentlicht, dass sich Vereine gerne an der Kirchweih mit Aktionen und Ständen beteiligen können! Das war’s.
An einer wirklichen Verbesserung und Attraktivitätssteigerung ist keiner interessiert, auch nicht von den anderen Fraktionen!

Norbert Maier von den Grünen hat als einziger Kollege Visionen von einer Kirchweih im Ortskern, aber diese Visionen gehen – wie so oft – weit über das Machbare hinaus.

Zum zweiten Mal ist die BWG mit ihren Bestrebungen für die Weisendorfer Kerwa gescheitert! Für mich persönlich stellt sich hier die Frage, warum im September 2009 dem Vorschlag mit großer Mehrheit zugestimmt wurde, wenn keiner an Verbesserungen oder Änderungen interessiert ist.

Wo kein Wille ist, ist auch kein Weg! Schade. Gemeinsam wäre vieles möglich, auch bei einer leeren Gemeindekasse.

Karoline Schmidt