Monats-Archive: Februar 2012

Kommentar zur GR-Sitzung am 13.2.2012

Sehr geehrter Herr Bürgermeister Tritthart,

Bei den während der Gemeinderatssitzung am 13. Februar 2012 gemachten Äußerungen und Zwischenrufen von Seiten der Gemeinderäte der CSU sowie UWG, die teilweise beleidigend und anmaßend waren, haben Sie als Sitzungsleiter wortlos zugeschaut und zugehört. Der Kollegin Kolbet wurde nach sachlich vorgetragenen Kommentaren vorgeworfen Lügen zu verbreiten, einen Privatkrieg zu führen etc. – von Ihnen kein Kommentar!

Der erste von insgesamt vier öffentlichen und zwei nichtöffentlichen Tagesordnungspunkten war nach fast 4,5 Stunden abgeschlossen (es war mittlerweile 23.20 Uhr) und Frau Dr. Kolbet beantragte die Vertagung der restlichen Tagungsordnungspunkte auf die nächste Sitzung, die von der Mehrheit leider abgelehnt wurde. Als Berufstätige, die bereits einen 17-Stunden-Tag hinter sich hatte, beschloss ich deshalb aus persönlichen Gründen die Sitzung abzubrechen, um auch am nächsten Tag meine berufliche Tätigkeit konzentriert erledigen zu können.

Gegen die dann folgenden Äußerungen und Zurufe der Kollegen von der CSU, die mich bis zur Tür begleiteten, erfolgte ihrerseits weder ein Einspruch noch eine Zurechtweisung. Anscheinend wurde auch Christiane Kolbet, die 15 Minuten später die Sitzung verließ, auf dieselbe Art und Weise verabschiedet.

Zwischenrufe von Seiten der CSU und UWG werden von Ihnen gebilligt, Sachfragen zu wichtigen Punkten als überflüssig erachtet, mit Kommentaren und Augenrollen kommentiert.
Fehlt denn bei einigen Kollegen in diesem Gremium jegliches Gefühl für einen fairen Umgang miteinander? Auch wenn man nicht derselben Meinung ist, muss es möglich sein die Meinung anderer zu respektieren und sich dementsprechend zu verhalten.

Sie hatten sich „ein gutes Miteinander“ zu Beginn Ihrer Amtszeit auf die Fahne geschrieben. Davon ist leider nichts mehr übrig.

Die zahlreichen Bürgerinnen und Bürger, die sich auch diesmal von Ihren Führungsqualitäten überzeugen konnten, wurden wieder einmal gut unterhalten. Die Weisendorfer Gemeinderatssitzungen sind, wie sogar der Kollege Kreiner festgestellt hat, eine eindeutige Konkurrenz zur Augsburger Puppenkiste, zudem hier der Eintritt kostenlos ist.

Mit freundlichen Grüßen

Karoline Schmidt

Ortskernsanierung Weisendorf

Riesige Chancen nur bei umfassender Information und Beteiligung der Weisendorfer Bürgerinnen und Bürger!

Wichtige Informationen und Erläuterungen zur Ortskernsanierung von Weisendorf:

burgerinfo_ortskernsanierung-feb20121

Informationen zu Straßenausbaubeiträgen

finden Sie in der Rubrik  „BÜRGERINFO“.

Bürgerkaffee „Vorsorge für den Fall der Fälle“

Am 4. Februar 2012 fand im Cabire in Weisendorf ein Bürgerkaffee zum Thema „Vorsorge für den Fall der Fälle“ statt.

Rechtsanwalt Hartmut Hardieß, von der Kanzlei Wersal & Buzduga in Hemhofen, referierte ausführlich über das Thema „Betreuungsvollmacht und Vorsorgevollmacht“. Frau Lindenberger von der Kreissparkasse Höchstadt/Aisch informierte anschließend welche Vollmachten für die Bankangelegenheiten notwendig sind, aber auch über die damit verbundenen Möglichkeiten und Gefahren.

Jeder sollte sich mit diesen Themen ersthaft auseinandersetzen, denn im Leben kann es schnell zu ungeahnten Wendungen kommen.
Es ist wichtig in gesunden Tagen für den persönlichen Pflegefall oder eine ernste Erkrankung vorzusorgen.

Über 50 Bürgerinnen und Bürger folgten unserer Einladung und diskutierten anschließend ausführlich mit den beiden Referenten.

RA Hartmut Hardieß beim Vortrag "Betreuungsvollmacht/Vorsorgevollmacht"

RA Hartmut Hardieß u. Frau Lindenberger (rechts) beim Vortrag "Betreuungsvollmacht/Vorsorgevollmacht"

Aufmerksam verfolgen die Besucher die beiden Referate

Aufmerksam verfolgen die Besucher die beiden Referate